Klassik & Jazz auf CD & DVD
Guten Tag,

willkommen bei unserer kleinen Vorauswahl aktueller Neuerscheinungen.
In alle hier vorgestellten CDs können Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der Buchhandlung Graff im 2. Stock hineinhören. Oder aber Sie benutzen gleich den praktischen Bestell-Link unter jedem CD-Cover.
Weitere ständig aktualisierte Neuveröffentlichungen finden Sie auf unserer Homepage.
Viel Spaß beim Entdecken wünschen Ihnen
Volkmar Helgenberger und Stephan Kreuzig

Seit Jahren hat der deutsche Oboist Albrecht Mayer, laut Sir Simon Rattle »einer der besten, wenn nicht der beste Oboist der Welt«, sein Instrument aus der Orchesternische ins Rampenlicht der Klassik geholt. Wenn er in das »hohe Holz« bläst, wird die Musik zur Sprache – egal, ob in vertrackten Solowerken oder in Adaptionen bekannter Meisterwerke. Niemand entlockt dem Instrument derart sinnliche Klänge wie der Solooboist der Berliner Philharmoniker, und niemand hat das Repertoire der Oboe so weit ausgelotet wie er. Auf seiner aktuellen Neuveröffentlichung »Bonjour Paris« beschäftigt Mayer sich mit dem Repertoire des französischen Impressionismus. »Bonjour Paris« führt uns auf einer Zeitreise durch die verträumte französische Metropole – eine Stadtbesichtigung, die uns die Sinne für die französische Seele öffnet.
CD 19.95 € (Universal)
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Die junge Geigerin Julia Fischer hat den Olymp der Virtuosenstücke erklommen: Auf ihrem neuen Album präsentiert sie die gesamten Paganini Capricen – jede für sich eine Laune, ein kleiner musikalischer Gedanke, jeder anders und reizvoll. Dass Julia Fischer, nach Aussage der Frankfurter Rundschau »ein Jahrhunderttalent«, sich auch mit Niccolò Paganinis Capricen für Solo-Violine beschäftigt, ist in der Tat keine Überraschung. Denn die technische Bravour für diese teuflisch schweren Miniaturen besitzt die Münchnerin seit langem. Der Grund, sich den beliebten Stücken zuzuwenden liegt für sie eher in der Tatsache, die technischen Herausforderungen als Mittel der Ausdrucksgestaltung zu nutzen und damit diese gern und häufig in den Bereich der virtuosen Paradestücke abgeschobenen Kompositionen als das zu präsentieren, was sie in ihren Augen darstellen: als geniale künstlerische Produkte eines Mannes, »der die Musikwelt revolutioniert und anders hinterlassen hat, als er sie vorgefunden hatte«.
CD 20.95 € (Universal)
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Das große Konzert von Star-Pianist Lang Lang aus dem Wiener Musikverein. Im völlig ausverkauften großen Saal präsentierte Lang Lang dem begeisterten Publikum Werke von Beethoven, Albéniz, Prokofieff und Chopin. Diese Zusammenstellung spiegelt sein musikalisches Credo wider: die bedeutendsten Werke der bedeutendsten Komponisten zu spielen. Die großartige Atmosphäre des Konzertes wurde in perfekter Qualität festgehalten.
2 CDs 19.95 € (Sony)
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Parallel zum neuen Live-Mitschnitt hat die Deutsche Grammophon eine Doppel-CD veröffentlicht, die das beste seiner bisherigen Aufnahmen für das Gelblabel enthält. Werke von Mozart, Schumann, Chopin, Tschaikowski, Rachmaninow, Tan Dun u.a. Ein repräsentativer Querschnitt des sicherlich populärsten Pianisten unserer Zeit.
2 CDs 20.95 € (Universal)
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Bei ihrer Entdeckung im Jahre 1909 wurde die "Jenaer" Sinfonie in C-Dur des Friedrich Witt zunächst dem jungen Beethoven zugeschrieben. Das Werk stammt aus der Zeit, als der Cellist Witt auch als Komponist zu Ansehen und Popularität in der wachsenden Gruppe musikbegeisterter Bürger gelangte und ist ein brillantes Beispiel für symphonisches Schreiben. Auch die Sinfonie in A-Dur mit ihrem geschickt auskomponierten Opera-Buffa-Finale sowie das spritzige Flötenkonzert zeigen die meisterhaften Fähigkeiten eines großen Komponisten, dessen Karriere von der Hochzeit der Klassik bis zur Wiege der Romantik reichte.
CD 5.95 € (Naxos)
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Die einzigen beiden zeitgenössischen chinesischen Kompositionen, die das westliche Publikum bis vor etwas mehr als 30 Jahren gehört hatte, waren das „Yellow River“ Klavierkonzert und das „Butterfly Lovers“ Violinkonzert. Doch nach Maos Tod, dem Ende der Kulturrevolution und der Wiedereröffnung der Universitäten, fand ein reger kultureller Austausch zwischen Musikern und Komponisten aus China und dem Westen statt. Die „Klasse von 1978“, die die erste Generation chinesischer Komponisten von internationalem Rang, wie u. a. Chen Yi, Bright Sheng, Zhou Long oder Tan Dun hervorbrachte, wurde geradezu legendär. Die Blockflötistin Michala Petri und der Gitarrist Lars Hannibal haben sich bereits mit ihrer CD Dialogue – East Meets West – für den kulturellen Austausch zwischen China und dem Westen engagiert. Auf der vorliegenden CD spielt Michala Petri Konzerte für Blockflöte und Orchester von vier zeitgenössischen chinesischen Komponisten, die jeweils einen eigenen Ansatz der Verbindung und Verschmelzung der östlichen und westlichen ästhetischen Traditionen in sich tragen. Und doch ist das nur ein kleiner Ausschnitt einer vibrierenden und spannenden Musikszene, deren Werke dem Westen leider immer noch größtenteils verborgen bleibt.
CD 15.95 € (Naxos)
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Angeregt durch ihre Leidenschaft für Händel spürt Ragna Schirmer in ihrer neuen Aufnahme dem nach, was kein Geringerer als Johannes Brahms auf der Basis der »Aria con variazioni« aus der B-Dur-Suite geschaffen hat: Die Händel-Variationen, ein Kosmos, der in der Klavierliteratur einmalig ist. Dieses Werk bildet für Ragna Schirmer die Brücke von dem Barockgroßmeister zu dem großen Hamburger Romantiker. Dass dessen Händel-Verehrung aber nur eine von vielen musikalischen Facetten war, wird mit dieser Einspielung ebenfalls eindrücklich vermittelt: So war Brahms zum Beispiel auch Wahl-Wiener, und das läßt sich seinen sechzehn charmanten Walzern, welche die Pianistin ebenfalls – in der zweihändigen Fassung – komplett eingespielt hat, auch sehr leicht ablauschen: Hier verbinden sich norddeutsche Knorrigkeit und Wiener Schmäh zu einer unnachahmlichen Melange. Mit den beiden aufwühlenden Rhapsodien zeigt die Pianistin schließlich Brahms den Leidenschaftlichen, der die episodische Freiheit der Form zu beeindruckenden Steigerungswellen nutzt. Ein Portrait mit vielen Gesichtern also, das Ragna Schirmer mit Intensität und Tiefe musikalisch ausgestaltet.
CD 19.95 € (Edel)
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Im Jahre 1993 begann Matthias Bamert mit den London Mozart Players die Zeitgenossen von Wolfgang Amadeus zu entdecken, die zu Unrecht im Schatten des großen und berühmten Meisters standen und nur wenigen Eingeweihten bekannt waren. Chandos präsentiert nun eine 5-CD-Box mit einigen der besten und beliebtesten Aufnahmen. Werke von Franz Krommer, Carl Stamitz, Ignaz Pleyel, Leopold Kozeluch und Paul Wranitzky sind hier zusammengestellt. Alle diese Komponisten, die in ganz Europa Erfolge feierten, haben eine große Gemeinsamkeit: verbunden sind sie durch ihre tschechischen Wurzeln.
5 CDs 29.95 € (Codaex)
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Vom Advent bis zum Reformationstag spannt sich der Bogen, und sogar noch weiter: Suzuki hat noch zwei berühmte Chorsätze ausgewählt, die sich nicht so ohne weiteres ins Kirchenjahr einordnen lassen: „Jesus bleibet meine Freude“ und zum Abschluss dieses beeindruckenden Kompendiums das „Dona nobis pacem“ aus der Messe h-Moll. Diese schöne Zusammenstellung ist ein Muß für kirchenmusikalisch Interessierte, für Chorbegeisterte und nicht zuletzt für alle, die zum äußerst günstigen Preis sich einen Eindruck von den hochgelobten Japanern verschaffen wollen – für die Einspielung der Motetten mit dem „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.
CD 4.95 € (Klassik Center)
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Die Neuaufnahme »Wenn ich ein Vöglein wär« präsentiert 25 der schönsten deutschen Volkslieder in meisterhaften Interpretationen durch hochkarätige Sänger und Klavierbegleiter und steht damit in einer großen Tradition, in der die führenden Sänger ihrer Generation sich dem musikalischen Volksschatz widmen. U. a. »Muss i denn«, »Am Brunnen vor dem Tore«, »Sah ein Knab ein Röslein stehn« mit Angelika Kirchschlager, Annette Dasch, Christiane Karg, Christian Gerhaher, Klaus Florian Vogt und weiteren renommierten Interpreten. Zu hören sind nicht nur Sololieder, die CD vereint auch Duette und ungewöhnliche Sängerpaarungen sowie Chöre (Singer Pur, Windsbacher Knaben). Die CD erscheint in einer hochwertigen limitierten Edition als Geschenkbüchlein mit umfangreichen Texten, nostalgischen Bildern und allen Liedtexten – ideal als Geschenk oder zum Mit- und Vorsingen.
CD 20.95 € (Sony)
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Der Klarinettist David Orlowsky und Singer Pur, eines der besten Vokalensembles, lassen auf ihrer gemeinsamen CD Vokalmusik von Palestrina und Gesualdo mit dem poetischen Klarinettenspiel von David Orlowsky zu einer faszinierenden Klang-Symbiose verschmelzen. Im Mittelpunkt stehen drei der Klagelieder des Jeremiah von Giovanni Pierluigi da Palestrina. Dem gegenübergestellt sind die von Matan Porat arrangierten Vokalwerke Carlo Gesualdos. Das Experimentieren mit Klangfarben, das Ein- und Ausblenden von Stimmen und die damit verbundenen Spannungsbögen beleben die ausdrucksstarken Vokalwerke der Renaissancemeister zusätzlich auf expressive Weise. Als kompositorischer Vertreter der Gegenwart stellt Matan Porat dem poetischen, die Liebe besingenden »Tota pulchra es« aus dem Hohelied Salomos, das der Totenmesse der römisch-katholischen Tradition zugehörige »Lux aeterna« für Vokalensemble und Klarinette gegenüber.
CD 20.95 € (Sony)
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Das Rosenberg Trio aus den Niederlanden gilt heute als das führende Ensemble des „Manouche Swing“ oder „Gypsy Jazz“, der seine Existenz völlig Django Reinhardt verdankt. Seit ihrer Kindheit haben Stochelo, Nous’che und Nonnie gemeinsam musiziert – bei Familientreffen, religiösen Feier und anderen Gelegenheiten. Ganz in der Gypsy-Tradition lernten sie, nach Gehör zu spielen und unermüdlich zu üben: Immer und immer wieder spielten sie die „Klassiker“. Nach ihrem ersten Album „Seresta“ (1989) machten sie eine weltweite Karriere. Meistergeiger Stéphane Grappelli, Djangos langjähriger Partner, „adoptierte“ die Rosenbergs als seine Workingband und brachte sie 1993 in die Carnegie Hall zur Feier seines 85. Geburtstags. „Sie sind die absolut besten Gypsy-Jazzmusiker, mit denen ich in meinem ganzen Leben gespielt habe“, sagte Grappelli.
CD+DVD 19.95 € (Edel)
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Seinen professionellen Einstand gab der in Los Angeles geborene Musiker 1968 mit gerade einmal sechzehn Jahren als Begleiter des Popquartetts The Mamas & The Papas. Und er verdiente sich wegen seiner Flinkfingerigkeit auch gleich einen Spitznamen, der haften blieb: Captain Fingers. Tatsächlich aber verstand es der hochtalentierte Gitarrist stets, seine technische Brillanz in den Dienst der Musik zu stellen. Jetzt hat Ritenour etliche illustre Kollegen der unterschiedlichsten Sparten zu den Sessions für das Projekt "6-String-Theory" eingeladen. lnsgesamt zwanzig Gitarristen geben sich hier die Ehre: Jazzer wie John Scofield, George Benson, Mike Stern und Pat Martino, Rocker wie Slash, Neal Schon, Steve Lukather, Guthrie Ggyan und Tomoyasu Hotei, Bluesgrößen wie B. B. King, Taj Mahal, Robert cray, Keb' Mo', Joe Bonamassa und Jonny Lang, der Country-/Bluegrass-Spezialist Vince Gill und das akustische YouTube-Wunder Andy McKee.
CD 20.95 € (Universal)
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"Immer bekommt der blöde Tenor die Dame, nie bin ich dran. Denn entweder sind wir Baritone von Anfang an verheiratet wie im 'Falstaff', oder der Nebenbuhler ist attraktiver. Im 'Tannhäuser' kriegt der Wolfram seine Elisabeth nicht, und in der 'Salome' reißt die Titelpartie dem Jochanaan regelrecht den Kopf herunter. Hundertzwanzig Partien gibt es in dieser Art, und in keiner krieg ich das Mädel. Und immer bleibe ich allein!" Bernd Weikl, Bariton. Zu beneiden ist der Bariton also wahrlich nicht. Aber amüsieren kann man sich über ihn. Wie über den Tenor. Oder die Sopranistin. Und über Komponisten natürlich auch und über Librettisten nicht minder. Oder über Regisseure und Dirigenten, Bühnenbildner und Souffleusen. Und über Kritiker ohnehin und über das Publikum sowieso. Denn der Oper gehen die Geschichten niemals aus, weder auf, noch vor, noch hinter der Bühne. Die Oper: Ein Reich voller Anekdoten.
191 S. Hardcover 10.00 € (Reclam)
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