Klassik & Jazz auf CD & DVD
Guten Tag,

willkommen bei unserer kleinen Vorauswahl aktueller Neuerscheinungen.
In alle hier vorgestellten CDs können Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der Buchhandlung Graff im 2. Stock hineinhören. Oder aber Sie benutzen gleich den praktischen Bestell-Link unter jedem CD-Cover.
Weitere ständig aktualisierte Neuveröffentlichungen finden Sie auf unserer Homepage (CD Klassik/Jazz).
Viel Spaß beim Entdecken wünschen Ihnen
Volkmar Helgenberger und Stephan Kreuzig

Hilary Hahn präsentiert zwei Werke, die mit Ihrer Studienzeit am Curtis Institute Philadelphia in enger Verbindung stehen und die gesamte Palette der Möglichkeiten aufzeigen, die der Violine heute offen stehen. Jennifer Higdon, ehemals ihre Professorin für Musikgeschichte, schrieb ihr Violinkonzert der jungen Geigerin auf den Leib, Tschaikowskis Solowerk hat Hahn mit 13 Jahren zum ersten Mal in Philadelphia aufgeführt, bevor sie nun künstlerisch gereift zu ihm zurückkehrt.
CD 19.95 € (Universal)
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Da Bach für seine oft als musikalisches Testament betrachtete Kunst der Fuge keine Angaben zur Instrumentation vermerkt hat, gab das Werk in der Vergangenheit Anlass zu zahllosen Bearbeitungen für die unterschiedlichsten Instrumente. Diese Aufnahme ist der Endpunkt einer Serie von Aufführungen, in denen die Musiker der Akademie für Alte Musik Berlin eine ungewöhnliche Konzeption experimentiert haben: anstatt einfach der von Bach verfügten Anordnung von Fugen und Kanons zu folgen, variieren sie sowohl die Instrumentation als auch die Makrostruktur des Werkes auf derartige Weise, dass sich aus diesem Experiment ein spannendes musikalisches Gesellschaftsspiel entwickelt – ganz zum Vergnügen des Zuhörers.
CD 19.95 € (Harmonia Mundi)
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Auf ihrem ersten Album für Sony Classical spielt die amerikanische Pianistin Simone Dinnerstein Musik von Johann Sebastian Bach: 3 Transkriptionen von Choralvorspielen, die Englische Suite Nr. 3 und die Cembalokonzerte Nr. 1 und 5, begleitet vom Kammerorchester der Staatskapelle Berlin unter Stephan Mai. Das vielseitige Programm der neuen CD bietet ein breites Spektrum von Klangfarben und Spielarten: Soloklavier, Klavier und Orchester, Klavier, das andere Instrumente imitiert, und sogar Klavier, das einen Solisten mit Orchester suggeriert, wie es zuweilen in der Englischen Suite der Fall ist. Der Albumtitel geht auf eine Äußerung des Schriftstellers und Philosophen Francis Bacon zurück: "Es gibt keine erlesene Schönheit, die nicht irgendetwas Seltsames in ihren Proportionen aufweist." In dieser Aussage findet sie ihr Verständnis von Bachs Musik wieder: scheinbar auf der Basis von regelmäßigen Mustern, Symmetrie und Logik konstruiiert, weicht Bachs Musik ständig von den erwarteten Mustern ab.
CD 17.95 € (Sony)
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"Folia" ist die neueste CD des zweifachen ECHO Klassik-Preisträgers Nils Mönkemeyer. Begleitet von der renommierten Kammerakademie Potsdam entführt der quirlige Bratscher wieder in die Welt des Barock und nimmt den Hörer mit auf Entdeckungsreise. Im Zentrum steht die berühmte "Folia" von Arcangelo Corelli in einer von Mönkemeyer eingerichteten Bearbeitung für sein Instrument und Streicher. Ebenfalls zu hören: das berühmteste barocke Bratschenkonzert, das Konzert in G-Dur von Georg Friedrich Telemann, sowie eine weitere eigene Bearbeitung des d-Moll-Konzertes von Johann Sebastian Bach. Umrahmt und eingebettet werden diese Werke von zauberhaften Tanzsätzen des Franzosen Michel Delalande, Komponist am Hof von Ludwig XIV. Eine besonders aparte und schwungvolle Aufnahme mit zahlreichen Weltersteinspielungen mit einer Prise Verrücktheit, die man vom Medienliebling Nils Mönkemeyer erwarten darf.
CD 20.95 € (Sony)
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Eine Sopranstimme, die sich in farbigen, reich instrumentierten romantischen Orchesterklang einfügt. Ein perfektes Zusammenspiel von Gesang, Poesie und Instrumentalklang: Dafür ist der Spätromantiker Richard Strauss berühmt – verbinden sich hier doch die beiden wichtigsten Domänen dieses Komponisten großer Orchesterwerke und der Oper. Die Sopranistin Diana Damrau, die Münchner Philharmoniker und mit Christian Thielemann einer der größten Strauss-Dirigenten unserer Zeit präsentieren unter dem Titel "Poesie" ein großes Strauss-Orchesterlied-Programm.
CD 18.95 € (EMI)
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Iveta Apkalna ist es gelungen, als Organistin zum Star zu werden – etwas, was sonst fast nur Dirigenten, Sängerinnen und Sängern und Klavier oder Geigenvirtuosen vorbehalten bleibt. Geschafft hat sie das mit ihrer geerdeten Lebensfreude, ihrer konzentrierten Ernsthaftigkeit, ihrer Akribie und vor allem mit ihrer überragenden Beherrschung eines Instruments, das unter allen als Königin gilt. Iveta Apkalna verbindet tiefe Musikalität und makellose Technik aufs glücklichste mit einem untrüglichen Gespür für die Wirkung der Musik. So hat sie in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderer Künstler die Orgel als Königin der Instrumente von ihrem »angestaubten« Image befreit. Selbst bei technisch schwierigsten Anforderungen vermag sie in ihren Interpretationen aufregende Akzente zu setzen.
CD 16.95 € (Harmonia Mundi)
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Auf "French Baroque" präsentiert Oberlinger eine Auswahl aus der Kammermusik der bedeutendsten französischen Hofmusiker wie Hotteterre, Chedeville, Marais oder Couperin - von der Zeit Ludwigs des XIV. bis zur Ära Ludwigs des XV. Kontemplatives für intime Anlässe steht hier neben gefälligen Trios und unterhaltsamer "Musique Champetre" (ländlicher Musik), deren stilisierte Volkstümlichkeit Ausdruck einer idyllischen Utopie des Adels der damaligen Zeit war.
CD 20.95 € (Sony)
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Während seiner ganzen Karriere komponierte Louis Spohr Werke der oft als Königsdisziplin bezeichneten Gattung Streichquartett. Nr. 36 war sein letztes vollendetes, großangelegtes Streichquartett, das Spohr 1857, zwei Jahre vor seinem Tod schrieb. In diese Zeit fällt auch die unfreiwillige Pensionierung Spohrs, die mit einer Gehaltseinbuße einherging, was ihn in seinem letzten Lebensabschnitt in Depressionen stürzte. Spohr verhinderte die Aufführung des Quartetts, doch die vorliegende Aufnahme zeigt, dass es ein Werk von höchster kompositorischer Meisterschaft ist. Sein Streichquartett Nr. 31 entstand 11 Jahre zuvor und wurde wegen der anspruchsvollen und durchdachten Struktur mit ihrem fein verwobenen Kontrapunkt auch von den Kollegen Wagner und Mendelssohn sehr geschätzt. Im Potpourri Nr. 4 verarbeitet Spohr Opernmelodien seines großen Vorbildes Wolfgang Amadeus Mozart.
CD 7.95 € (Marco Polo)
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Dieses Album enthält zwölf Titel, die meisten handeln von der Liebe, viele erzählen eine kleine Geschichte, alle sind überraschend. Darunter ist das, mit hoher Wahrscheinlichkeit, erste deutsche Liebeslied, in dem, außer Leidenschaft, ein Papst, Günter Grass, der Eisbär Knut und Günther Jauch vorkommen. Auch ICE-Schaffnerinnen, deren erotische Ausstrahlung den Fahrgast so sehr überwältigt, dass er ärztlicher Hilfe bedarf, gehören nicht unbedingt zu den Klischees der Liebeslyrik. Wenn Max Raabe einen Geheimagenten auftreten lässt, dann ist dies natürlich kein lässiger Verführer wie James Bond, sondern ein schüchterner Mensch, der ganz in seinem Beruf aufgeht. Es sind Lieder, die auf dem schmalen Grat zwischen Witz und Wehmut balancieren. Sie amüsieren und schmeicheln dem Ohr und enthalten trotzdem eine Ahnung davon, wie sehr die Liebe weh tut, wenn sie in Abwesenheit jener zweiten Person stattfindet, die, man kann es nicht oft genug sagen, zum Küssen dringend erforderlich ist.
CD 19.95 € (Universal)
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Auf ihrem zweiten ECM-Album "Saburi" festigt das Berliner Quartett Cyminology um Sängerin Cymin Samawatie seinen Status als eine der vielversprechendsten und aktuell wichtigsten Bands im jungen deutschen Jazz. Im Rahmen ausgedehnter internationaler Tourneen zu einem homogenen Klangkörper gereift, bestechen Cyminology souverän mit der ihnen eignen Mischung aus modal gefärbtem Modern Jazz, Kammermusik mit folkloristischen Einflüssen und in persischer Lyrik fußenden Vocals.
CD 19.95 € (Universal)
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Sie ist "der Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten" (SZ) und "als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin" (Die Zeit). All diese Attribute füllt Julia Hülsmann nun schon seit geraumer Zeit mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit. Dabei ist der Status der Berlinerin mittlerweile bedeutend gewachsen, das Julia Hülsmann Trio nicht länger nur das inhaltlich wichtigste Aushängeschild des deutschen Pianojazz, sondern auch dessen bekannteste Band. Wo Julia Hülsmann vor wenigen Jahren noch als Duopartnerin von Rebekka Bakken wahrgenommen wurde, füllt sie unter eigenem Namen inzwischen mit spielerischer Leichtigkeit Clubs und Konzersäle. Ihr ECM-Debüt "The End Of A Summer" eroberte Deutschland im Sturm. Erreichte ob der luftigen Kompositionen der Leaderin ein Publikum, das weit über angestammte Jazzzirkel hinausging. Mit "Imprint" setzten Julia Hülsmann, Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Drums) da an wo sie just aufgehört hatten: "Imprint" ist atmosphärischer Jazz im Großleinwand-Format, ein perfekter und melodiöser Soundtrack für das innere Multiplex.
CD 19.95 € (Universal)
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