Einen wunderschönen guten Tag,

... und schon wieder ist es höchste Zeit an die Weihnachtsgeschenke für Ihre Lieben zu denken. Damit Sie ein bißchen entspannter durch diese manchmal so gar nicht besinnliche Vorweihnachtszeit kommen, haben wir schon mal für Sie gelesen.  Unser ganz persönlicher Tipp an Sie: Beschenken Sie sich einfach mal selbst. Genau jetzt, wo eigentlich noch sooo viel erledigt werden muß. Schenken Sie sich etwas Zeit, eines der folgenden Bücher und genießen Sie  die Muße!

Wir versprechen Ihnen, Sie werden danach Ihre Weihnachtseinkäufe mit einem Lächeln auf den Lippen erledigen ...

In diesem Sinne: Eine wunderbare Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen Ihre Taschenbuchabteilung.

„Russland Anfang des 20. Jahrhunderts. Itsik Malpesch kommt in der Nacht zu Ostersonntag zur Welt. Es ist die Zeit der großen Pogrome. Als das Haus der Familie Malpesch gestürmt wird, stellt sich die mutige Metzgertochter Sascha der aufgehetzten Meute in den Weg und rettet Itsik das Leben. Jahre später wird er sich auf den Weg machen, um die Frau zu finden, die für ihn bestimmt ist, Sascha...

Diese wunderbare Geschichte zeigt eine Welt, die heute fast vergessen scheint und somit wieder lebendig wird.“ 

 

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Kerstin Sadeghi empfiehlt:

Herman Koch: Angerichtet

„Die Brüder Paul und Serge Lohman sind verabredet. Während Serge sehr erfolgreich in der Politik mitmischt, ist Paul seit einiger Zeit ohne Arbeit. Beim Essen sprechen sie über Filme und Urlaubspläne. Nach und nach kristallisiert sich der eigentliche Grund ihres Treffens heraus, ein Verbrechen, das die Zukunft ihrer Familien bedrohen kann...

Bitterböse ist dieser Roman, der wie eine harmlose Verabredung zweier Familien beginnt und dann langsam eine Spannung aufbaut, die förmlich knistert.“ 

 

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Cathrin Reiber empfiehlt:

Claudie Gallay: Die Brandungswelle

„Ein kleines Fischerdorf im Nordwesten der Normandie, fast wie am Ende der Welt. Nur wenige Menschen verirren sich hierher. Das raue Wetter scheint das Leben der Einheimischen zu bestimmen, Fremde werden äußerst kritisch beäugt. Doch dann taucht Lambert auf, dessen Familie vor fast vierzig Jahren bei einem Bootsunglück ums Leben kam...

Es ist still und trotzdem braust es durch die Seiten, es ist poetisch und gleichzeitig brutal. Ein unglaublich schönes Buch, das unter die Haut geht und mich sehr berührt hat.“ 

 

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Alena Laub empfiehlt:

Peter Prange: Die Gottessucherin

„Portugal zur Zeit der Renaissance. Juden werden zwangsgetauft, ansonsten drohen ihnen die Folterkeller der Kirche. Nach dem Tod ihres Mannes übernimmt Gracia seine Geschäfte und wird Oberhaupt der Familie. Sie verhilft vielen Juden zur Flucht, doch auch für sie wird die Situation immer unerträglicher. In Antwerpen versucht die Familie wieder Fuß zu fassen, doch der Antisemitismus breitet sich in ganz Europa aus...

Eine faszinierende Frau, die es wirklich gab, eine Lebensgeschichte, die mich vom Anfang bis zum Ende nicht losgelassen hat.“

 

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Angela Förster empfiehlt:

Amanda Hodgkinson: 22 Britannia Road

„1946 in England. Ein Suchdienst bringt Janusz, Silvana und ihren kleinen Sohn wieder zusammen. Der Krieg hatte das Ehepaar getrennt. Janusz kämpfte als Soldat für sein Vaterland, während sich Silvana mit dem Kind in den polnischen Wäldern verstecken musste. Nun soll alles wieder gut werden, denn Janusz hat ein Haus gekauft...

Was macht Krieg mit den Menschen? Eindrucksvoller als in diesem Buch kann die Frage für mich nicht beantwortet werden. Und neben allem entwickelt sich ein Zauber, der sich nur in ganz besonderer Literatur finden lässt.“


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„Paul Wendland-Kück ist erfolgloser Galerist  in Berlin. Aufgefordert von seiner etwas verschrobenen, auf den Kanaren lebenden Mutter, reist er nach Worpswede, um das alte Familienanwesen, das im Teufelsmoor zu versinken droht, zu retten. Paul macht sich zusammen mit Nullkück, einem entfernten und recht einfach gestrickten Verwandten daran, das Grundstück zu entwässern und gräbt dabei die Geheimnisse und Verwicklungen seiner Familie aus.

Die skurrilen Personen und die spannende und irrwitzige Geschichte vor der spröden Kulisse des heutigen Worpswede mit all seiner Kunst machen bis zur letzten Seite Spass.“

 


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