Einen mörderisch guten Tag,
Aktuelle Tipps für den Start in einen "mörderischen" Frühling
Die Leipziger Buchmesse hat einmal mehr gezeigt, wie stark der Bereich der Kriminalliteratur vertreten ist. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Unser Einsatzkommando hat extra für Sie aktuelle Lesetipps zusammengestellt.
Zusätzlich verlosen wir diesmal den brandneuen Krimi "Zeugin der Toten". Elisabeth Herrmann hat das Buch anlässlich ihrer Buchpräsentation in Hannover für uns signiert.
Wenn Sie das signierte Buch gewinnen möchten - einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Zeugin der Toten" an krimifestival@bitte-entfernen.graff.de senden. Einsendeschluss ist der 31. März 2011. Wir wünschen viel Glück!
Am 9. Mai haben wir ein besonderes Highlight für alle Krimifans: Boris Aljinovic wird zusammen mit dem irischen Autor Stuart Neville in der Buchhandlung Graff zu Gast sein! - Sichern Sie sich jetzt Ihre Eintrittskarte.
... und nicht vergessen:
DER HERBST 2011 WIRD MÖRDERISCH!
Judith Kepler ist Cleanerin. Sie ist diejenige, die die Tatorte säubert. Kein Job für jeden, doch Judith hat damit einen Ausweg aus ihrer Drogenkarriere gefunden. Bei einem Auftrag trifft sie unvermutet auf Spuren, die sie in ihre eigene Vergangenheit zurückführen: ein Waisenhaus in Sassnitz, ein fehlgeschlagener Einsatz des BND, eine geheime Akte - Judith beginnt mit eigenen Ermittlungen und gerät damit ins Visier des Geheimdienstes ...
Elisabeth Herrmann ist mit "Die Zeugin der Toten" ein bemerkenswert guter, intelligent geschriebener und hoch spannender Thriller um die deutsch-deutsche Spionagevergangenheit gelungen. Die Mischung von realen Hintergründen und Fiktion sind dabei ebenso gekonnt in Szene gesetzt wie die Person der Judith Kepler, eine ungewöhnliche junge Frau, die mit ihrer ruppigen Art versucht, ihre eigene traumatische Lebensgeschichte zu ergründen.
(Inge Schittkowski, Braunschweiger Krimifestival)
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Um 02:47 Uhr wird der Notarztwagen nach einem anonymen Anruf zu einem heruntergekommenen Haus geschickt. "Starke Blutung in Kreuzberg. Vielleicht Schock. Ihr seid am nächsten dran" gibt der Disponent durch.
Die junge Ärztin muss sich allein Zutritt zur Wohnung im obersten Stockwerk verschaffen, denn ihr Assistent verstaucht sich im Treppenhaus den Fuß. In der dunklen Wohnung findet sie eine grausam zugerichtete Frau, deren Leben am seidenen Faden hängt. Als sie sich über sie beugt, flüstert die Sterbende: "Er ist noch da" - und da bemerkt sie den Schatten an der Wand ...
Claus C. Fischer gelingt nicht nur ein spannungsreicher Auftakt seines Thrillers, er kann dieses Spannungsniveau noch steigern. Mit Tempo und Schwung führt er den Leser durch eine Welt aus Verrat, Intrige und gekonnter Täuschung.
Das richtige Buch für Freunde gut konstruierter und dramaturgisch geschickt gewebter Spannung.
(Erich Zager-Spinn, Webmaster)
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David Peace hat mit "Tokio, besetzte Stadt" nach "Tokio im Jahr Null" den zweiten faszinierenden Teil seiner preisgekrönten Tokio-Trilogie vorgelegt.
Peace lässt zwölf Personen von einem rätselhaften Giftmord erzählen. Jede aus ihrer Sicht, jede mit ihrer eigenen Wahrheit.
Tokio, 1948: In den Ruinen der kriegsversehrten Stadt beginnt der Wiederaufbau, doch es herrschen immer noch Korruption und Gewalt. Die Menschen kämpfen ums Überleben, schuldbeladen und gedemütigt von der amerikanischen Besatzungsmacht. An einem kalten Tag im Januar betritt ein Mann die Zweigstelle der Teikoku Bank im Viertel Shiinamachi. Er weist sich als Amtsarzt aus und erklärt dem stellvertretenden Filialleiter, dass es in der Nachbarschaft einen Fall von Ruhr gegeben habe und er vom Gesundheitsministerium beauftragt worden sei, alle Mitarbeiter zu impfen. Die sechzehn anwesenden Bankangestellten folgen seinen Anweisungen und trinken die verabreichte Flüssigkeit. Zwölf von ihnen sterben sofort, die anderen vier werden bewusstlos. Der Mann raubt nur einen Teil der Geldvorräte und verschwindet spurlos. Es beginnt die größte Verbrecherjagd in der Geschichte Japans.
"Für mich ist David Peace ein ganz besonderer Schriftsteller. Obwohl selber Engländer, beschreibt er unglaublich authentisch die japanische Mentalität der Nachriegszeit. Dabei ist sein Schreibstil schonungslos, auf brutalste Weise geradezu poetisch. Als Leser wird man vom Grauen geradezu überwältigt. Einfach ein brillanter Thriller des kriegsgeschädigten Bösen!"
(Inge Schittkowski, Braunschweiger Krimifestival)



Gerry Fegan hat wegen zwölf Morden im Gefängnis gesessen. Als er wieder herauskommt, herrscht in Nordirland Frieden. Seine einstigen Weggefährten von der IRA haben sich mit der neuen Zeit arrangiert. Nur Gerry Fegan gelingt das nicht. Die Geister seiner zwölf Opfer verfolgen ihn – unschuldige Männer, Frauen und Kinder. Und sie erteilen ihm Befehle. „Wenn wir verschwinden sollen, musst du die töten, die dir den Befehl zum Töten gegeben haben.“
Der irische Autor Stuart Neville wird vom Schauspieler Boris Aljinovic alias Tatort-Kommissar Felix Stark begleitet, der die deutschen Passagen liest. Die Moderation des Abends übernimmt Margarete von Schwarzkopf (NDR).
20:15 Uhr in der Buchhandlung Graff
Eintritt 10 € (ermäßigt und für GraffCard-Inhaber 8 €)
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