Das LeseTeam der Kinder- und Jugendbuchabteilung

LeseTeam - was ist das ?
Wir sind 11 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 9 bis 22 Jahren und wir sind die "Testleser" der Buchhandlung Graff. Wir entdecken für Euch neue gute Bücher und sagen Euch unsere Meinung dazu.

Was lesen wir?
Alles, was uns interessiert. Die Bücher müssen nur aktuell sein.

Und wenn wir ein Buch gut finden ...
... dann sagen wir Euch das. Hier an dieser Stelle. Und wir schreiben dazu, warum uns dieses Buch gefallen hat.

Kimberley (22 Jahre) empfiehlt das Hörbuch

Sophie Jordan: Firelight - Brennender Kuss

Jacinda ist eine Daraki, was bedeutet, dass sie sich in einen Drachen verwandeln kann. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester lebt sie an einem geheimen Ort, an dem sich ihr Draki-Rudel versteckt hält. Als Jacinda eines Tages leichtsinnig ein Gesetz ihres Rudels bricht und dabei fast den Drachenjägern ins Netz geht, beschließt Jacindas Mutter, dass es an der Zeit ist das Rudel zu verlassen. Über Nacht flieht sie mit ihren Töchtern aus dem Draki-Dorf. Im Gegensatz zu Jacinda freut sich ihre Menschliche Schwester Tamra riesig endlich ein richtiges Teenagerleben an der High-School führen zu können und nicht mehr beim Rudel zu sein. Für Jacinda ist ihr neues Leben ohne den Draki in ihr einfach nur schrecklich. Bis zu dem Tag, an dem sie Will in der High-School sieht und sich in ihn verliebt. Doch Jacinda darf niemandem erzählen, dass sie Will bereits kennt, denn er war der Dachenjäger, der einmal ihr Leben verschont hat …

Ich habe sowohl das Buch gelesen als auch das Hörbuch gehört und ich muss sagen, dass mir das Hörspiel (obwohl es gekürzt ist) gut gefällt. Die Leserin kannte ich zuvor noch nicht, aber nach einer kurzen Phase zum „einhören“ fand ich die Stimme passend gewählt. Wer keine Hörbücher mag, dem würde ich das Buch auf jeden Fall trotzdem empfehlen.
Die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem die Idee von den Draki fand ich sehr spannend und neu. Die Liebesgeschichte, die sich im Laufe des Buches entwickelt ist prinzipiell nichts Neues, aber ich habe das Buch trotzdem sehr gelesen und höre auch das Hörbuch immer wieder gerne, da die Charaktere interessant gestaltet sind und die Story spannend geschrieben ist.
Eine schöne Geschichte für den Sommer und für alle, die gerne spannende Fantasy-Highschool Geschichten mögen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

(Juni 2013)

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Lilli (12 Jahre) empfiehlt

Cornelia Funke: Tintenblut

Nachdem sich Meggies Familie aus den Fängen Capricorns befreit hat, wollen nun die Verliebten Meggie und Farid in das magische Buch Tintenherz, mit Hilfe Meggies Fähigkeit Personen und Tiere in Bücher hinein-und hinaus zu lesen, reisen. Aber dann kommt das Gefolge des nun toten Capricorns, und alles scheint sich zum Bösen zu wenden.

Ich finde dieses Buch super. Ich mag Fantasy zwar eigentlich nicht so gerne, aber hier hat sie mich wirklich beeindruckt, und es war alles sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich empfehle vorher den ersten Band Tintenherz zu lesen, weil es einen sonst, denke ich, am Anfang zu Verwirrung führen kann. Ab 12 Jahren ist es ein gut geeigneter Jugend-Roman.

(Juni 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Jay Ascher / Carolyn Mackler: Wir beide, irgendwann

Charlie Bucktin ist 13 Jahre alt und lebt im beschaulichen Corrigan. Eines Nachts klopft es an seinem Fenster. Davor steht Jasper Jones, der im Dorf als Ausgestoßener gilt. Er führt Charlie zu einer geheimen Lichtung, auf der er einen grausigen Fund machte: die Leiche von Laura, Tochter des Bezirkspräsidenten. Jasper hatte sich seit einiger Zeit heimlich mit ihr getroffen und hat nun Sorge des Mordes verdächtig zu werden.
Charlie soll über die Entdeckung schweigen. Jasper verdächtigt Jack Lionel einen Verrückten, der am Rande der Stadt lebt, doch dessen Täterschaft muss erst bewiesen werden. Unterdessen kämpft Charlies bester Freund um den Einzug ins Cricket-Team der Schule. Seine Mutter ist Vietnamesin und Rassismus ausgesetzt. Auch Charlie hat es nicht leicht in seiner Familie und dann ist er auch noch in Eliza ( Lauras Schwester) verliebt, der er nur zu gern alles erzählen würde. Die Geschichte spielt 1965 in Australien.

„Wer hat Angst vor Jasper Jones?“ würde ich als eine gelungene Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und Gesellschaftskritik beschreiben. Charlie ist ein sehr glaubwürdiger und sympathischer Ich-Erzähler, wohl auch weil er im Buch das Ziel hat Autor zu werden. Ich war auf jeden Fall gefesselt und berührt.

(Juni 2013)

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Natalie (11 Jahre) empfiehlt

Birgit Hasselbusch: Angesagt

Ich liebe dieses Buch. Es spiegelt das echte Leben eines Mädchens in meinem Alter wieder. Es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte die einen vom Anfang bis zum Ende festhält. Das Buch empfehle ich für 10- 13 jährige.

(Juni 2013)

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Natalie (11 Jahre) über ...

Claire Singer: Polly - Das Leben ist keine Keksdose

Ich finde das Buch nicht sehr gut, weil es auf nichts hinaus will und dadurch verliert es seinen Reiz. Außerdem finde ich es ist nicht so gut geschrieben. Es nicht so meine Richtung.

(Juni 2013)

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Maya (23 Jahre) empfiehlt

Kevin Hearne: Die Chronik des Eisernen Druiden - Die Hetzjagd

Atticus OSullivan ist ein einundzwanzigjhriger junger Mann der in Arizona einen kleinen Laden besitzt, in dem er Bcher und selbstgebraute Tees verkauft.
Fr seine Kunden ist Atticus einfach ein ganz normaler Junge mit ein paar Ttowierungen. Doch sind die Ttowierungen nicht nur Krperschmuck. Atticus ist ein sehr alter irischer Druide und bentigt seine Ttowierungen um Kraft aus der Erde zu ziehen.
Atticus ist im Besitz eines sehr mchtigen magischen Schwertes und das missfllt seinem Erzfeind, dem Gott Aenghus g. Dieser Probiert mit allen Mitteln das Schwert ansich zu bringen. Deswegen befindet sich Atticus in Lebensgefahr und ist mit smtlichen magischen Wesen konfrontiert. Dabei kann er sich nie sicher sein, wem er vertrauen kann.

Ein Urbanfantasy- Buch, das mir, obwohl es ausschlielich um irische Gottheiten geht, nie zu eintnig wurde. Man muss auch keine Kenntnisse von der irischen Mythologie haben, um dem Geschehen folgen zu knnen.
Das Buch ist auerdem mit Witz und Ironie geschrieben, so dass die Geschichte trotz der Todesflle eine gewisse Lockerheit besitzt.

(Juni 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Josephine Angelini: Göttlich verdammt

Helen lebt mit ihrem Vater auf  der Insel Nantucket. Eines Tages bezieht die mysteriöse Familie Delos dort ebenfalls ein Anwesen. Als Helen Lukas Delos in der Schule kennenlernt, verspürt sie einen unerklärlichen Drang ihn anzugreifen. Besorgt versucht sie dies und auch ihre wiederkehrenden Albträume zu verdrängen, doch schon bald muss sie die Wahrheit erfahren. Sie ist eine Halbgöttin, ein sogenannter Scion. Helen stammt von  den griechischen Göttern ab. Elias, Odyssee, griechische Sagen im Allgemeinen? Alles wirklich geschehen. Die Flut an Informationen zu verarbeiten, wäre ja schon schwer genug, doch wie soll Helen damit umgehen, dass sie sich trotz der sogenannten Furien eigentlich in Lukas verliebt hat? Welche Kräfte können ihr im Kampf gegen die unerkannt gebliebenen Angreifer helfen, die sie im Laden ihres Vaters überfielen?

Die Mischung aus Fantasy und normalen Schulalltag hat mich überzeugt. Den Bezug zur griechischen Mythologie fand ich sehr reizvoll, obwohl die Geschichte natürlich kein historischer Roman ist. Sie hat mich jedenfalls sofort gefesselt und ich musste unbedingt den zweiten Teil lesen.
„Göttlich verdammt“ ist zusammenfassend ein toller Auftakt für eine vielversprechende Fantasy-Trilogie.

(Juni 2013)


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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Huntley Fitzpatrick: Mein Sommer nebenan

Samantha Reed wohnt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer amerikanischen Kleinstadt. Ihre Nachbarn sind die zehnköpfige Großfamilie Garrett. Während ihre Mutter sie gnadenlos verurteilt, beobachtet Samantha den Alltag der Eltern mit ihren vielen Kindern nur zu gerne von ihrem Dachvorsprung aus. Eines schönen Sommerabends bekommt sie dort plötzlich Gesellschaft von Jase Garrett und verliebt sich in ihn.
Doch die Beziehung steht unter keinem guten Stern. Samanthas Mutter will Senatorin werden und hat eigentlich nur noch Augen für ihren Wahlkampfberater, der gleichzeitig der neue Mann in ihrem Leben ist. Dennoch würde sie es wohl kaum gutheißen, dass ihre Tochter Zeit mit den Garretts verbringt. Samanthas beste Freundin und deren Bruder, mit einem ernsthaften Drogenproblem erleichtern die Situation nicht eben so wenig wie die Tatsache, das Jase für ein Collegestipendium kämpfen muss. Samanthas Sommer besteht in diesem Jahr keinesfalls nur aus ihrem Ferienjob in einem Klub und die Frage ist nun, wie das für sie endet.

Mir hat „Mein Sommer nebenan“ wirklich sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte ist sowohl ernst als auch witzig, aber vor allem kann man wunderbar in sie eintauchen.  Ich habe sofort an Sonne und Strand gedacht und würde den Roman auf jeden Fall als Urlaubslektüre empfehlen.

(Juni 2013)

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Kimi (21 Jahre) und Maya (23 Jahre) empfehlen

Huntley Fitzpatrick: Mein Sommer nebenan

Samantha ist 17 Jahre alt und beobachtet schon lange die Großfamilie nebenan. Sie hat sich bisher jedoch nicht getraut mit ihnen zu sprechen, da ihre Mutter dies missbilligen würde, denn die Garrets von Nebenan haben nicht nur zu viele Kinder, sondern sind auch noch chaotisch und pflegen ihren Garten nicht.

Dies ändert sich jedoch schlagartig, als eines Abends Jase zu Sams kleinem Versteck auf dem Dach hinauf klettert. Samantha lernt, dass alles was ihre Mutter über die Garrets denkt, nur Vorurteile sind und sie verliebt sich in Jase.
Gerade jetzt wo Samathas Mutter erneut als Senatorin Kandidiert, kann weder Sams Mutter, noch sie selbst Stress gebrauchen und so versucht Samantha ihre Beziehung mit Jase zu verheimlichen. Dies gelingt jedoch aus verschiedenen Gründen nicht lange.

Mayas Meinung: Kurz gesagt, die beste Liebesgeschichte seit langem! Etwas ausführlicher: für mich ist es die beste Liebesgeschichte seit langem, weil
1. der Romeo und Julia Anteil nicht zu hoch ist. Das heißt auch wenn Samanthas Mutter nicht von Jase begeistert ist, wird das Ganze nicht dramatisiert und es kommen keine Szenen à la „ohne dich werde ich sterben, wir dürfen das nicht zulassen.“
2. geht es in diesem Buch nicht nur um Samantha und Jase und um die schöne Seite des Lebens, sondern auch um Probleme in der  Familie und mit Freunden
3. fand ich es angenehm, dass nicht zwei Jungs um ein Mädchen kämpfen
und 4. wurde mir die Geschichte nie langweilig und den Schlussteil fand ich besonders interessant.

Kims Meinung: Eine wunderbare Geschichte über die erste große Liebe mit interessanten Charakteren und genau der richtigen Mischung aus Liebesgeschichte und den Problem des Alltags. Die Story ist nie zu kitschig oder unrealistisch. Es ist eine Geschichte in der man sich einfach nur wohlfühlt - das perfekte Buch für den Sommer.

(Mai 2013)

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Lilli (12 Jahre) empfiehlt

Sarah Crossan: Breathe - Gefangen unter Glas

In der Zukunft Ist Sauerstoff Mangelware. Allerdings wird von der Firma Breathe Sauerstoff unter die Kuppel gepumpt, unter der die Menschen leben, sodass ein normales Leben möglich ist. Als Bea und Quinn der Rebellin Alina zur Flucht verhelfen, verändert sich ihr Leben schlagartig. Sie werden zu Gejagten. Und zu allem Überfluss bricht auch noch ein Krieg aus…

Ich liebe dieses Buch! Es ist sehr interessant, wenn man sich so etwas Mal bei uns vorstellen würde - unglaublich. Das offene Ende fand ich nicht so gut. Ich würde Breathe Kindern ab 12 Jahren empfehlen.

(Mai 2013)

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Pauline (13 Jahre) empfiehlt

Kiera Cass: Selection

America lebt in Illea, dem Amerika der Zukunft. Die Gesellschaft dort ist in Kästen geteilt und wird von der Königsfamilie regiert. Wie alle Mädchen meldet America sich zu einem Casting an, dessen Gewinnerin den Kronprinz Maxon heiraten wird. Schließlich lockt ja nicht nur die Krone und die Hand des Prinzen, sondern auch viel Geld, dass ihre arme Familie gut gebrauchen könnte. Und sie Kann es kaum glauben, als bekannt gemacht wird, dass sie für ihre Provinz bei den Wahlen teilnehmen wird. Schweren Herzens verlässt sie ihre Familie, aber auch ihre heimliche Liebe Aspen. Doch will sie wirklich für einen Prinzen, den sie gar nicht wirklich begehrt, auf ihn verzichten?

Dieses Buch ist richtig toll. Ich und meine Schwestern konnten es gar nicht mehr aus den Händen legen. An manchen Stellen erinnert es mich an Panem, welches mindestens genauso gut ist. Ich würde es für Personen ab 12 Jahren und alle, die Panem verschlungen haben  empfehlen.

(Mai 2013)

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Lilli (12 Jahre) empfiehlt

Huntley Fitzpatrick: Mein Sommer nebenan

Samantha verliebt sich in Jase, obwohl ihr ihre Mutter, eine große Politikerin, ihr Kontakt mit seiner Familie und ihm verboten hat. Jase und Samantha treffen sich deswegen heimlich. Doch eines Tages fährt Samanthas Mutter betrunken Jase Vater an. Samantha darf dieses Jases ahnungsloser Familie aber nicht erzählen, ihre Mutter steckt mitten im Wahlkampf. Und nicht nur das: sie muss auch mit ihm Schluss machen!

Das Buch war eine sehr schöne Liebesgeschichte mit happy end. Man liest es sehr schnell weg. Es ist für Jugendliche ab 13 Jahren geeignet.

(Mai 2013)

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Pauline (13 Jahre) und Lilli (12 Jahre) empfehlen

Kristen Simmons: Artikel 5

Keine unehelichen Kinder, keine Kinder, keine Sicherheit, nur die anglikanische Religion: Wer gegen diese Moralstatuen in Amerika der Zukunft verstößt, wird von der MM weggebracht und kommt nicht wieder. Eines Tages wird Embers Mutter abgeholt, weil sie ein uneheliches Kind hat. Ember wird nun in Eine Resozialisierungsanstalt für Mädchen gebracht. Sie versucht zu fliehen, mit Chase, ihrem Freund. Nach ihm befindet sich ihre Mutter in South Carolina. Doch alles kommt anders. Sie werden zu Gejagten.

Lilli: Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil die Geschichte sehr interessant war. Ich würde es für Kinder ab 13 Jahren empfehlen.

Pauline: Dieses Buch war überhaupt nicht meins. Ich habe nicht hineingefunden.

(Mai 2013)

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Lilli (12 Jahre) empfiehlt

Kaat Vrancken: Meine wahre erfundene Geschichte

Charlie macht bei einem Schreibmarathon nur aus Mitleid mit. 1000 Wörter, und das jeden Tag einen ganzen Monat lang! Eine Fantasiegeschichte, Liebesroman oder einen Krimi, nein, das möchte sie nicht! Daher schreibt sie einfach, was sie so erlebt. Nämlich über ihren komischen Freund Orhan, ihre depressive Mutter oder ihren Motorradbegeisterten Vater.

Das Buch ist nicht unbedingt etwas für mich. Zwar beschreibt die Autorin Kaat Vrancken die Personen sehr toll und sie hat einen schönen Schreibstil. Aber das Ende war nicht so toll, weil sie fast vergewaltigt wurde. Ich würde es ab 13 Jahren empfehlen.

(Mai 2013)

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Pia (14 Jahre) empfiehlt

Kevin Brooks: Live Fast, Play Dirty, Get Naked

London im Sommer 1976: die siebzehnjährige Lili lebt bei ihrer Mutter, geht zur Schule und spielt seit Jahren sehr gut Klavier. Sie ist eher eine Außenseiterin und daher verwirrt es sie zunächst ziemlich, als sie ausgerechnet von Curtis Ray angesprochen wird. Er fragt sie, ob sie in seine Band wolle. Und sie sagt natürlich zu, denn er ist eine Legende an der Schule und ein fantastischer Gitarrist. So wird sie die Bassistin der Band, einer Punkband - mit viel Potential wie über die Zeit klar wird -, und ebenso werden sie und Curtis ein Paar. Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt- Partys, Alkohol, Drogen - und sie lebt einfach weiter, versucht in die Band hinein zu passen.

Doch dann begegnen sie alle William Bonney, der ebenso gut wie Curtis Gitarre spielen kann, sich jedoch ansonsten völlig anders verhält. Und er hat Geheimnisse, die er außer Lili niemandem anvertraut und diese Geheimnisse bringen sie alle in Gefahr.

Ein wirklich gutes Buch! Es ist toll geschrieben, die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt und man bekommt einen guten Eindruck der Atmosphäre der damaligen Zeit. Mir hat es besonders gefallen, dass die Geschichte immer etwas neues mit sich bringt, sie verfolgt nicht einfach genau einen Handlungsstrang, sondern zeigt wirklich das Leben der Hauptperson.

Es ist ein teilweise schönes, teilweise spannendes, teilweise aber auch ernstes und kritisches Buch mit einem traurigen Ende. Vielleicht nicht unbedingt für jeden etwas, aber ich kann es nur weiterempfehlen.

(April 2013)

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Ben (10 Jahre) empfiehlt

Linda Chapman / Lee Weatherly: Schattwald-Geheimnisse - Attacke der Eislinge

Wieder andere Schattenkreaturen greifen Sophie und Sam an. Diesmal sind es Eislinge, sie sehen aus wie Eichhörnchen. Leider nimmt Antony eines als Haustier. Antony will den Eisling ausstellen, auf dem Dorffest in der Tier-Ausstellung.

Das Buch ist sehr schön geschrieben, finde ich. Es ist sehr spannend und gut zu lesen. Ich finde das Buch sehr toll und empfehle es deswegen auf jeden Fall weiter. 

(April 2013)

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Ben (10 Jahre) empfiehlt

Die drei ??? - Geheimakte Ufo (1 CD)

Peter und Bob guckten sich einen Kometen an. Dann sahen sie ein Ufo. Sie erzählten Justus die Story. Zunächst glaubte Justus es nicht, doch dann als er es selbst sah, versuchten sie den Fall zu lösen. Dabei erlebten sie ein großes Abenteuer.

Die CD ist sehr schön ausgedacht, spannend  und realistisch, deswegen fand ich es auch so gut. Mir gefallen nämlich solche Geschichten. Ich empfehle das Hörbuch auf jeden Fall weiter.

(April 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Ally Carter: Gallagher Girls - Spione küsst man nicht

Die Gallagher Akademie wirkt von außen wie ein gewöhnliches Internat, doch in Wirklichkeit werden hier die Topspioninnen von morgen ausgebildet. Cameron Morgan ist die Tochter der Schulleiterin. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Liz und Bex beginnt sie das neue Schuljahr und damit auch das Fach Geheimoperationen. Bei einem Testeinsatz in der nahegelegenen Kleinstadt trifft Cameron Josh. Mit einem Mal stellt sich die Frage, ob 14 Sprachen und CIA-Codes einem im Umgang mit Jungs besonders nützlich sind.

Am Anfang hat mich dieser Roman tatsächlich an Harry Potter erinnert, denn auch hier steht eine Schule für junge Menschen mit besonderer Begabung im Mittelpunkt. Allerdings liegt der Fokus dann im Verlauf doch mehr auf der Liebesgeschichte. „Spione küsst man nicht“ fällt für mich in die Kategorie leichte Lektüre. Es ist unterhaltsam, aber die einfache Internatsgeschichte wirkt ein wenig austauschbar. Ich bin gespannt, wie sich die Gallagher Girls-Reihe im zweiten Teil entwickelt.

(April 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Emmy Abrahamson: Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt

Die 15-Jährige Alicja lebt in einem kleinen schwedischen Dorf. Ihre Mutter ist allerdings Polin. Diese Tatsache bestimmt Alicjas ganze Leben.  Polnisches Essen, illegale Handwerker, Pickelbehandlung mit Urin... Sie muss einiges ertragen.
In diesem Sommer kommen nicht nur Sylwia und Celestina – die Cousine ihrer Mutter und deren Tochter- zu Besuch, nein Alicja verliebt sich auch noch in den Schwarm ihrer besten Freundin. Das Ganze endet, man ahnt es schon, im absoluten Gefühlschaos.

Der Roman ist wirklich witzig und lässt sich schnell herunterlesen. Alicja wird allen, die aus ähnlichen Verhältnissen stammen, aus der Seele sprechen. Die Geschichte harmoniert gut mit dem amüsanten Stil der Autorin. Ich jedenfalls hatte bei der Lektüre viel Spaß.

(April 2013)

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Pauline (14 Jahre) empfiehlt

Alexandra Pliz: Zurück nach Hollyhill

Ich finde, die Geschichte ist sehr schön ausgedacht und toll erzählt. Das Buch liest sich schnell und angenehm, weil die Autorin sehr abwechslungsreich und interessant formuliert, so dass das Lesen nie langweilig wird. Außerdem hat sie die Spannung gut aufgebaut und die Gefühle der „Heldin“ und ihres „Gefährten“ schön dargestellt. Hier und da stellt man ein paar Parallelen zur „Edelsteintriologie“ (Rubinrot,…) fest, was jedoch nicht von Bedeutung ist. 

Wirklich ein gelungenes Buch!

(April 2013)

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Maya (23 Jahre) empfiehlt

Veronika Bicker: Optimum - Blutige Rosen

Rica ist neu auf der Daniel-Nathans-Akademie, einer Eliteschule, und merkt gleich, dass an dieser Schule etwas merkwürdig ist. Angefangen bei den Schülern von denen einige zu Gewaltausbrüchen neigen und anscheinend in der Lage sind die Gefühle anderer zu beeinflussen, bis zur aufdringlichen Schulpsychologin die alle für krank erklären lässt. Und warum bloß müssen alle mit einem Stipendium regelmäßig an den Therapiestunden teilnehmen?

Als Rica dann auch noch ihre Freundin Jo tot auffindet und nicht an den Selbstmord glaubt, den die Lehrer den Schülern weismachen wollen, beginnt Rica zusammen mit Eliza Nachforschungen anzustellen, bei denen sie auf lauter merkwürdige Dinge stoßen und mit denen sie sich in Gefahr begeben.

Die Geschichte fand ich sehr interessant und viel versprechend, es hat allerdings eine Weile gedauert, bis mich das Buch gefesselt hat und es spannend wurde.

Der lange Anfang erklärt sich aber, wenn man auf der letzten Seite ließt, dass es eine Fortsetzung geben wird, in der dann hoffentlich das Rätsel um die mysteriöse Schule gelöst wird.

(April 2013)

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Pauline (13 Jahre), Lilli (12), Lara (16), Kim (22), Pia (14) Ben (10) und Enno (11)

Catherynne M. Valente: Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

Die 12-jährige September wird eines Tages ganz unerwartet vom grünen Wind eingeladen, mit ihm ins Feenland zu reisen. Sie lässt sich nicht bitten und tritt überstürzt die Reise an. Im Feenland geht zurzeit einiges schief, seit die böse Marques an der Macht ist. Sie möchte das Feenland in eine phantasielose, normale Welt verwandeln. Als September nach einer langen Reise mit dem Bibliowurm A bis L endlich vor ihr steht, gibt sie ihr einen Auftrag: Ein besonderes Schwert aus dem fernen Gespinsterwald zu holen. Obwohl September überhaupt nicht ihrer Meinung ist, gehorcht sie ihr aus Angst um ihre Freunde. Auf der Reise muss sie bestehen, begegnet vielen verschiedenen Lebewesen und ihren ganzen Mut zeigen.

Paulines Meinung: Ich finde das Buch sehr toll. Es ist voll Phantasie und wunderschön geschrieben. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen liebevollen Charaktere. Das Buch können kleine Kinder, aber auch Erwachsene lesen.

Lillis Meinung: Das Buch war nicht unbedingt etwas für mich. Mir persönlich war es zu viel Fantasy. Andererseits war es sehr schön geschrieben. Es ist für klein und groß.

Laras Meinung: Feenland liest sich wie ein Märchen und hat mich an Alice im Wunderland erinnert. Die Sprache ist wunderschön. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, wirklich in die Geschichte einzutauchen. In jedem Fall gehört Septembers Abenteuer in die Kategorie Fantasy.

Ennos Meinung:
Für Märchen-Fans super geeignet, aber mein Ding war es jetzt nicht so. Ich fand es an manchen Stellen etwas langweilig.

Kims Meinung: Die Geschichte von September ist eine unglaublich phantasievolle und kreative Geschichte, die sich allerdings nicht ganz einfach lesen lässt, wenn man nicht bereit ist, sich auf den wirklich besonderen Schreib- und Erzählstil der Autorin einzulassen. An diesem Buch wurde mit sehr viel Liebe zum Detail (was sich schon an den Bilder zu Beginn jedes Kapitels sehen lässt) und charmantem hintergründigem Humor gearbeitet, sodass der Leser unbedingt wissen möchte, was sich die Autorin als nächstes einfallen lassen hat.

Pias Meinung: Eine wunderschöne Geschichte! Sie ist ganz anders als die sonstigen Bücher, die es im Moment hauptsächlich zu lesen gibt. Man braucht eine Weile bis man in die Geschichte hinein gefunden, und sich mit der Art der Geschichte angefreundet hat, aber wenn man das getan hat, ist es sehr schwierig das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ich hatte das Gefühl ein federleichtes Märchen zu lesen. Das Buch ist so voller Phantasie und man weiß nie welche Geschöpfe der Hauptperson als nächstes begegnen. Also kann ich die Geschichte nur weiterempfehlen, denn sie hat etwas wirklich besonderes.

Bens Meinung: Ich finde es gut, dass Jüngere und Ältere es lesen können, aber es ist nicht so mein Ding. Mich hat das Buch ein bisschen gelangweilt. Erst war es schwer zu lesen, aber dann ging es immer besser.


(April 2013)

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Pauline (13 Jahre) und Lilli (12 Jahre) empfehlen

Yves Grevet: Méto - Die Welt

Méto muss nach einer Niederlage in das Haus, in dem er lange gefangen gehalten wurde, zurückkehren. Doch anstatt wieder dem gewohnten Alltag des Hauses nachzugehen, wird er in eine Spezialeinheit befördert. In dieser Spezialeinheit werden sozusagen „Missionen“ auf dem Festland ausgeführt(das Haus ist nämlich auf einer Insel). Schon bald soll er einen ehemaligen Bewohner des Hauses zurückholen.  Er hat aber andere Pläne, nämlich alle Kinder auf seiner Insel zu befreien, seine Familie, der er weggenommen wurde kennen zu lernen, und dann ist da auch noch Caelina, für die er tiefe Gefühle entwickelt.

Uns hat das Buch gut gefallen. Es ist ein gelungener Abschluss der Trilogie.  Zudem ist die Geschichte interessant, da im Buch davon ausgegangen wird, dass der kalte Krieg ein anderes Ende gefunden hat. Wir würden es für Kinder in unserem Alter empfehlen. 

(April 2013)

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Kimberley (22 Jahre) empfiehlt

Ellen Alpsten: Halva, meine Süße

Kai hat gerade angefangen zu studieren und sich mit seinem Kommilitonen Mudi angefreundet, der vor einigen Jahren mit seiner Familie aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet ist. Als Kai auf einer Erstsemester Party Mudis Schwester Halva kennen lernt und merkt, dass sie etwas Besonderes ist, verlieben sich die beiden ineinander. Aber als Kai und Halva anfangen sich regelmäßig zu treffen, verändert sich das sonst so aufgeschlossene Verhalten Halvas Familie und alle scheinen ihre Treffen mit Kai verhindern zu wollen. Halva beginnt sich zu fragen, ob dieses Verhalten etwas mit den merkwürdigen Briefen zu tun haben könnte, die neuerdings aus dem Iran an ihren Vater geschickt werden …

Ein schönes Buch mit ernstem Hintergrund aber wunderschöner bildlicher Sprache, das den Leser am Ende dennoch nachdenklich zurück lässt.

(März 2013)

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Maya (23 Jahre) und Pia (14)

Rachel Cohn: Ananda - Beta

Auf einer paradiesischen Insel in Amerika gibt es keine normalen Arbeitskräfte mehr, denn diese muss man bezahlen und was noch viel lästiger ist, die Arbeitskräfte haben Gefühle und eine eigene Meinung. Auf der Insel Demesne gibt es stattdessen Klone die jegliche anfallende Arbeit verrichten, denn Klone haben keine Gefühle und keine eigene Meinung. Hätten sie Gefühle, dann wären sie defekt und das würde ihren Tod bedeuten.
Einer dieser Klone ist der Teenager Elysia und Elysia hat Gefühle.
Sie hört, dass es mehrere defekte Klone gibt die einen Aufstand planen und als sie sich dann auch noch in den Nachbarsjungen verliebt weiß Elysia, dass sie fliehen muss.

Auch diese Geschichte spielt, wie zur Zeit viele, in der Zukunft, jedoch ähnelt sie keinem der Bücher die gerade besonders beliebt sind. In erster Linie ist die Geschichte spannend und man kann sie einfach herunterlesen ohne, dass es langweilig wird.

Rachel Cohn schreibt aber auch so von dieser Zukunfts-Konsum- und Spaßgesellschaft, dass man immer wieder ins Überlegen kommt, ob es denkbar wäre, dass so etwas wirklich in der Zukunft passieren könnte.

Ich bin auf jeden Fall auf die Fortsetzung gespannt.

Pias Meinung: Mir hat an dem Buch am besten die Idee gefallen, die Geschichte klang sehr spannend. Allerdings war ich beim lesen des Buches etwas enttäuscht. Ich finde die Autorin hat die Geschichte an Stellen zu sehr dramatisiert und die Hauptperson begreift erst nach einer sehr langen Zeit, dass sie anders ist, obwohl das schon von Anfang an klar war und auch sie es hätte bemerken können. Ebenso fand ich das Ende verwirrend, da es, meiner Meinung nach, irgendwie nicht zu der Hauptperson gepasst hat. An sich war das Buch gut geschrieben, aber es wird wohl nicht mein Lieblingsbuch.

(April/März 2013)

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Natalie (11 Jahre) empfiehlt

Fiona Foden: Crazy Cassie

Als Cassie eines Morgens aufwacht ist die eine Brust größer als die andere. Als sie mit diesem Problem in die Schule geht, stellt ihnen ihre Klassenlehrerin einen neuen, für Cassie gut aussehenden Jungen vor, dem Cassie gefallen will. Ein langes Projekt für sie und ihre Freundinnen. Also tritt sie in ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Schließlich geht sie so weit das sie auf dem Dach eines Dönerladens steht.

Ich finde dieses Buch einfach toll. Es ist eine super Mädchen Geschichte was jedem Mal passieren wird. Das Buch ist lustig und schön geschrieben. Ich würde das Buch allen Mädchen im Alter von 10-12 Jahren weiter empfehlen.

(März 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Holly Goldberg Sloan: Sam und Emily

Sam ist mit seinem kriminellem Vater und seinem Bruder Riddle eigentlich immer auf der Flucht. Ein normales Leben mit Schule und Freunden scheint für ihn unmöglich, bis sie in einem kleinen Ort Halt machen.
Hier geht Sam wie so oft in die Kirche, um Musik zu hören. Als Emily Bell ihr Solo singt, ist es der Beginn einer Geschichte vom Glück des Zufalls.
Die Zwei verlieben sich und so lernen sowohl Sam als auch sein Bruder Riddle die Familie Bell kennen. Hat die Beziehung eine Chance und welche Rolle spielt Emilys Verehrer Bobby?

Das Buch ist absolut wundervoll geschrieben. Ich musste spontan an Märchen denken, obwohl die Geschichte modern ist. Für mich hat der Roman das Potenzial zum Klassiker zu werden.

Auf jeden Fall wirklich lebenswert!

(März 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Sarra Manning: Adorkable

Jeane Smith und Michael Lee könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Er ist der Star des Footballteams, in der Schule sehr beliebt und absolut behütet in seiner Familie.
Sie hingegen lebt allein und tut sich mit Freundschaften sehr schwer. Nur im Netz ist Jeane Blogging Queen mit einer halben Million Twitter-Follower. Doch was geschieht, wenn sich die Adorkable-Gründerin und jemand wie Michael Lee küssen, ungeachtet der Tatsache, dass sie sich eigentlich überhaupt nicht leiden können?
In jedem Fall ändert sich für Beide eine Menge. Die Frage ist nun, wer wessen Leben mehr aufmischt.

Als ich Adorkable zum ersten Mal in der Hand hielt, erwartete ich eine klassische Liebesgeschichte. In gewisser Weise trifft dies auch zu, aber allein Hauptperson Jeane sorgt dafür, dass man das Adjektiv gewöhnlich für den Roman vergessen kann.
Er ist witzig und macht trotzdem an mancher Stelle nachdenklich.
Ich habe den Roman zwar nicht gerade verschlungen, würde ihn allerdings dennoch wärmstens empfehlen, wenn auch erst ab 14.

(März 2013)

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Pia (14 Jahre) empfiehlt

James Dashner: Die Auserwählten - In der Brandwüste

In der Fortsetzung des Buches „Die Auserwählten im Labyrinth“ geht es erneut darum zu überleben. Nachdem die Gruppe von Jugendlichen sich endlich in Sicherheit gewähnt hatte, müssen die Jungen nun innerhalb von zwei Wochen eine Wüste voller verrückter, mit einem Virus infizierte Menschen durchqueren. Sie alle sind selbst infiziert. Jeder hat seine eigene Aufgabe in den Nacken tätowiert. Und jeder, der gegen diesen Plan, den Plan der Organisation „Angst“, verstößt oder einfach nur Pech hat, wird sterben.

Ich finde, das zweite Buch ist fast noch besser, als der erste Teil. Es ist total spannend und gut geschrieben, doch die Tatsache, das die Hauptpersonen nur für bestimmte Testergebnisse um ihr Leben kämpfen, macht die Geschichte vielleicht etwas zu heftig für einige.

(März 2013)

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Pia (14 Jahre) empfiehlt

Michael Grant: BZRK

Stell dir vor, es gäbe ein Computerspiel, in dem es darum ginge mit kleinsten Robotern in die Körper anderer Menschen einzudringen. Du hättest Aufgaben, wie ihnen neue Gedanken oder Erinnerungen zu weben, in ihren Gehirnen alle möglichen Verknüpfungen zu ändern, oder sie einfach zu töten. Du müsstest gegen die Abwehrmechanismen eines Körpers kämpfen. Stell dir vor, es gäbe zwei Gruppen und du müsstest ebenso gegen die anderen Roboter kämpfen.  Und nun stell dir vor das wäre Wirklichkeit und ein Teil von dir selbst wäre einer dieser Roboter.

Ein super spannender Thriller, der eine Idee beschreibt, die einen den menschlichen Körper etwas anders sehen lässt, als vorher.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

(März 2013)

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Pia (14 Jahre) empfiehlt

Kai Meyer: Asche und Phönix

Der Einbruch - nicht ihr erster - in die Hotelsuite des berühmten Schauspielers Parker, während dem Ash eben diesen beim Entwenden seines Bargeldes trifft, endet damit, dass sie und Parker auf der Flucht sind. Vor was genau sie weglaufen, weiß sie nicht, ob sie Parker mag, auch nicht. Und dieser  hat auch noch mit einigen rätselhaften Wesen zu tun, die eigentlich gar nicht existieren dürften.

Ich finde das Buch steht Kai Meyers anderen Romanen in nichts nach. Denn es ist aufregend und wenn man einmal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

(März 2013)

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Pia (14 Jahre) empfiehlt

Gennifer Albin: Cocoon - Die Lichtfängerin

Diese Geschichte spielt in einer Zukunft, in der das Leben jedes einzelnen in Webmustern vorhanden ist. Manche Mädchen besitzen die Gabe, an diesen Mustern zu arbeiten. Sie können der Gilde beitreten, Webjungfern werden und so ihr Leben lang in Reichtum leben. So heißt es, und jedes Mädchen wünscht sich diese Zukunft. Doch Adelice nicht. Seit sie die Gabe hat, lehren ihre Eltern sie, sie zu verbergen. Denn Adelice hat eine unheimlich stark ausgeprägte Begabung und das scheinbar wunderbare Leben in der Gilde, bedeutet eigentlich nur, dass man nie wieder dorthin zurückkehrt, wo man herkam und fortan ausschließlich der Gilde dient, wie auch Adelice bald erfahren muss.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist schön und traurig zugleich. Es ist spannend und romantisch. Im großen und ganzen kann man es wunderbar zwischendurch lesen.

(März 2013)

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Enno (11 Jahre) empfiehlt

Raquel J. Palacio: Wunder

August ist seit seiner Geburt im Gesicht total entstellt, und war deshalb noch nie auf einer richtigen Schule. Doch jetzt können ihn seine Eltern doch überreden. Erst findet er die Schule schrecklich und er hat überhaupt keine Lust dort zu bleiben. Aber nach den ersten Tagen wird es immer schöner. Natürlich gibt es immer irgendwelche blöden Situationen und dauernd starrt ihn jemand an. Doch  er schlägt sich so lange durch, bis das Ende des fünften Schuljahrs naht …

Ein schönes Buch! Schön geschrieben, und vor allen Dingen finde ich, ist die Sichtweise eine tolle Idee, denn das buch ist in “Extra- Abschnitte“ aufgeteilt. Und nach jedem Abschnitt wechselt die Sichtweise, also zum Beispiel nach dem ersten Abschnitt, in dem aus der Sichtweise von August geschrieben wurde, wird indem nächsten aus der Sichtweise seiner Mutter geschrieben.

(März 2013)

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Ben (10 Jahre) empfiehlt

Christian Loeffelbein: Percy Pumkin  - Mord im Schloss

Es  geht um: Percy Pumkin, der mit seinen Eltern jedes Jahr zu seinem Onkel  fährt.  Nur dieses Jahr nicht, da fährt er zu seiner Tante nach Darkmoor. Da leben viele Verwandte.  Percy spielt immer mit Claire, Linda und John. Percy verläuft sich oft im Schloss. Eines Tages  gab es ein Gedrängel,  weil wer umgebracht worden ist. Und die Kinder versuchen heraus zu finden wer der Mörder ist.

Ich liebe Kinder- Krimis, deswegen fand ich das Buch auch sehr toll und spannend. Ich wusste nie, was gleich passieren würde. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

(März 2013)

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Lara (16 Jahre) empfiehlt

Cat Patrick: Die fünf Leben der Daisy West

Daisy starb mit 4 Jahren bei einem Busunfall, doch heute ist sie 15. Ein Medikament namens Revive holte das Mädchen zurück ins Leben und das bereits mehr als einmal.
Das Projekt, welches ihr dies ermöglicht, wird geheim gehalten. Jeder Tod bedeutet eine neue Identität. Als Daisy von Bienen gestochen wird und wieder einmal das Leben verliert, zieht sie nach Omaha. Dort lernt sie Audrey kennen, die eine wahre Freundin wird. Als sie sich auch noch in deren Bruder Matt verliebt, scheint Daisy endlich ein zuhause gefunden zu haben. Doch wie lange wird das Glück anhalten? Revive könnte ihr in diesem Fall nicht das Leben retten, sondern es zerstören.

Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen, weil die Geschichte so unheimlich fesselnd ist. Das Thema Tod wurde hier auf eine sehr interessante Weise verarbeitet.

Die „5 Leben der Daisy West“ wird vor allem denen gefallen, für die nicht alles hundertprozentig realistisch sein muss. Einziger Kritikpunkt wäre die Covergestaltung, aber darüber sollte man hinweg sehen.

(Februar 2013)

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Pauline (14 Jahre) empfiehlt

Lauren Strasnick: Anders als sie

Ich fand dieses Buch nicht besonders gut. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir nicht so sehr, da sie zwar aus der Ich-Perspektive der Holly schreibt, jedoch nicht wirklich auf deren Gefühle eingeht. Vielmehr wird schlicht die Handlung geschildert, was das Lesen an manchen Stellen ziemlich eintönig macht. Deshalb fällt es dem Leser auch schwer, sich in die Person hineinzuversetzen  oder mit ihr mitzufühlen, was meiner Meinung nach ein gutes Buch ausmacht. (Außerdem ein Grund für meine Meinung ist, dass es kein Happy-End gibt. Das Buch hört auf, ohne dass Konflikte aus dem Weg geräumt werden.) Gut fand ich allerdings die Story, da sie sehr realistisch ist und sich mit dem tatsächlichen Leben vieler Teenager auseinandersetzt.

(Januar 2013)

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Enno (11 Jahre) empfiehlt

Rebecca Promitzer: Chilischarfes Teufelszeug

Bea sitzt - wie jedes Jahr im Sommer - in Elbow fest, und - wie jedes Jahr im Sommer - regnet es. Sie weiß, dass sie irgendwann von dort weg muss, denn sonst endet sie noch wie ihre Mutter, die im Krankenhaus sitzt, weil sie von dem ganzen Regen irre geworden ist. Dann plötzlich wird von der Herman´s Soßen-manufaktur zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, und der erste Preis ist eine Reise nach Florida, also in die Sonne! Gerade als sie darüber nachdenkt, wen sie fotografieren soll, zeigt ein anderer "Verurteilter der Regenstadt" (so nennt sie die Schüler, die im Sommer nicht in die Sonne reisen können), eine Leiche, der ein Auge fehlt! Kurz nachdem sie die Leiche fotografiert hat, spielt ihre Kamera verrückt ...

Ein schön schauriges Buch! Es klingt alles erst ganz unlogisch, ist aber eigentlich überhaupt nicht wie Fantasy. Ich empfehle es an alle, die sich auch gern mal ein bisschen gruseln.

(November 2012)

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Malaika (17 Jahre) empfiehlt

Amy Efaw: Eine Tat wie diese

Devin ist 15 und sitzt in Untersuchungshaft, wegen versuchten Mordes an ihrem eigenen Kind. Ungewollt ist sie schwanger geworden und hat ihr Baby in einer Mülltonne entsorgt. Nun wartet sie auf ein Urteil.

ich habe noch nie ein derartiges buch gelesen. Das Thema "Teen Moms" wurde zwar hin und wieder behandelt aber noch nie in so einer Form, in so einer Intensität. Es ist hochgradig spannend, mit zu verfolgen, was in Devin, die sich im Gefängnis mehr und mehr abschottet, vorgeht und wie versucht wird, ein gerechtes Urteil zu fällen.

  
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Malaika (17 Jahre) empfiehlt

John Green: Margos Spuren

Nach Jahren steht Quentins alte Freundin aus Kindestagen und ewiger Schwarm, Margo roth Spiegelmann, vor seinem Fenster und bittet (mehr oder weniger) um seine Hilfe. Quentin sagt zu und gemeinsam fahren sie die ganze Nacht durch die Stadt und führen Margos "Rachefeldzug" durch.

Doch am nächsten Tag ist Margo beinahe spurlos verschwunden. Nur einen Hinweis hat sie Quentin hinterlassen, den es jetzt zu entschlüsseln heißt. Gemeinsam mit seinen zwei besten Freunden macht sich Quentin auf die Suche und erkennt, das Margo eine ganz andere Person ist, als es schien.

Wie jeder John-Green-Roman lebt diese Geschichte von seinen wunderbaren Charakteren. Die Dialoge sind erstklassig und oft zum Brüllen komisch. Doch wie seine anderen Romane ist "Margos Spuren" auch an einigen Stellen richtig traurig. 

Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen und auch Erwachsene werden dieses Buch großartig finden.  
(Okt. 2012)


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Malaika (17 Jahre) empfiehlt

Alan Bradley: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

Flavia ist ein etwas anderes 11-jähriges Mädchen. Zum einen liebt sie es, eigene Gifte herzustellen und sie an ihren Schwestern auszuprobieren uns zum anderen ist sie nach dem Fund einer Leiche in ihrem Garten gar nicht schockiert und beginnt den Fall aufzunehmen, als ihr Vater des Mordes bezichtigt und festgenommen wird.

Nun stellt sich heraus, dass ihr Vater doch nicht so unschuldig zu sein scheint und dass das Geheimnis viel weiter in die Vergangenheit reicht und größeren Ausmaßes ist als gedacht.

Dieser etwas andere Krimi ist super spannend und total unterhaltend zugleich. Man sieht, dass ein Krimi auch prächtig ohne viel Gewalt und Blutvergießen, dafür aber mit viel Witz auskommt und den Leser dennoch nicht loslässt. Dieses Buch wird jedem gefallen, der den britischen Humor gut leiden kann.

(Okt. 2012)  

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Enno (11 Jahre) empfiehlt

David Lubar: Plötzlich Zombie - hier ist was faul!

Nachdem der durchgeknallte Onkel seiner Freundin Abigail ihn mit einem Gefühls-Killer überschüttet hat, verwandelt Nathan sich in einen Zombie, was auf den ersten Blick ziemlich blöd ist. Was aber auch Vorteile hat, z. B. dass ihm nichts mehr weh tun kann. Dann bekommt er eine Anfrage von einer Agentur, die Missgeschicke nutzt und auch die Eigenschaften des Zombie-Daseins nutzen möchte. Doch Abigail vermutet, dass die Agentur Kinder dazu bringen möchte, sich zu verletzten...

Es ist ein gutes Buch, aber nicht ganz so gut wie der erste Teil. Wer gerne dünne Bücher liest, die sehr lustig sind, ist hiermit sehr gut bedient.

Ich empfehle, den ersten Teil zu lesen.

(Okt. 2012)

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Louisa (16 Jahre) empfiehlt

Gabrielle Zevin: Lost Memory - Mein vergessenes Leben

Die Diagnose die die Ärzte der 16 jährigen Naomi und ihrem Vater mitteilen ist ein Schicksalsschlag: Amnesie, Gedächtnisverlust. Naomi kann sich an kein Ereignis der letzten 4 Jahre erinnern, weder dass ihre Eltern sich scheiden ließen, noch an die High School und ihren angeblich besten Freund Will, der alles über sie zu wissen scheint. Auch Ace, ihr Freund, ein durchtrainierter Tennisspieler ist ihr fremd.

Und dann ist da noch der gut aussehende James, der sie nach ihrem Unfall ins Krankenhaus brachte.

Naomi erkennt sich selbst nicht wieder, ihr eigenes Leben ist ihr fremd geworden…ein wahrgewordener Albtraum! Oder die Chance auf ein ganz neues Leben?

Der Roman behandelt ein Thema, dass für jeden Teenager eine unvorstellbare Veränderung wäre und über das ich zuvor noch kein Buch gelesen hatte.
Die Autorin schreibt so fesselnd, rührend und realistisch, dass einem Naomi sofort ins Herz wächst. Sie muss nach und nach wieder zu sich selbst finden und ihre Gedankengänge und auch Rückblicke in ihr altes Leben werden wunderbar erzählt.

Ein Roman, den ich nur weiterempfehlen kann!

(März 2012)

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