Das LeseTeam der Kinder- und Jugendbuchabteilung

LeseTeam - was ist das ?
Wir sind 16 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 9 bis 22 Jahren und wir sind die "Testleser" der Buchhandlung Graff. Wir entdecken für Euch neue  Bücher und sagen Euch unsere Meinung dazu.

Was lesen wir?
Alles, was uns interessiert. Die Bücher müssen nur aktuell sein.

Und unsere Meinung über das gelesene Buch ...
... sagen wir Euch an dieser Stelle. Ihr findet hier unsere offene Meinung, gute und auch schlechte Bewertungen. Und wir begründen unsere Meinung.

Buchtipps

Leseteam

Lilli (15 Jahre) Detail
Lilli (15 Jahre) Detail
Kim (16 Jahre) Detail
Saskia (15 Jahre) Detail
Ben (13 Jahre) Detail
Johanna (15 Jahre) Detail
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Franka (15 Jahre) Detail
Elina (13 Jahre) Detail
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Lars (14 Jahre) Detail
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Charlotte (11 Jahre) Detail
Ben (13 Jahre) Detail
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Saskia (15 Jahre) Detail
Lilli (15 Jahre) und Pauline (16 Jahre) Detail
Saskia (15 Jahre) Detail
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Unsere Meinungen über das Buch:

Alex Gino:
George

Fischer Sauerländer
ISBN/EAN: 9783737340328
€ 14,99

Elisabeth, 10 Jahre:

"Für alle ist George ein Junge, aber tief in sich drin und oft auch spürbar ist sie ein Mädchen. Das kann sie aber keinem erzählen, da einige Jungen aus ihrer Klasse sie als Mädchen beschimpfen. Doch bei einem Theaterstück sieht George eine Chance ihrer Mutter zu zeigen, wer sie wirklich ist, indem sie beim Theater eine Mädchenrolle spielen möchte.

Es war am Anfang schwer für mich, richtig in das Thema rein zu kommen und es zu verstehen, aber im großen und ganzen war das Buch sehr schön, da schön beschrieben wird, wie George sich fühlt."


Lars, 14 Jahre:

"In dem Buch George geht es um einen elfjährigen Jungen, der sich

wünscht, ein Mädchen zu sein. Er hortet heimlich Zeitschriften mit Schminktipps in seinem Schrank,übt heimlich für ein Theaterstück die Rolle eines Mädchens und erhofft sich, diese Rolle spielen zudürfen. In Gedanken träumt er sich in "Melissa" hinein, sein Traum-Ich.

Mich hat das Buch sehr bewegt und mich darauf aufmerksam gemacht, wie es Menschen geht, die transgender sind."


Charlotte, 11 Jahre:

"In dem Buch "George" von Alex Gino  geht es um einen Jungen, der George heißt. Er macht alles wie ein Junge, doch er möchte gerne ein Mädchen sein.  Der Junge traut es sich aber nicht zu sagen und zu zeigen. Sogar seine Freundin Kelly ahnt es nicht. Eines Tages soll die Klasse, in der auch George ist, ein  Theaterstück vorspielen. In diesem Theaterstück gibt es eine Spinne namens Charlotte. Da George ein Mädchen sein möchte, ist das die Gelegenheit allen zu zeigen, was er wirklich sein will. (Besonders seiner Mutter!) Beim Vorsprechen spricht Georg für die Spinne vor. Seine Lehrerin hält seinen Wunsch, eine weibliche Rolle zu spielen, für einen komischen Witz. Der Traum von ihm zerfällt. Doch der Junge gibt nicht so schnell auf!

Ich finde das Buch ganz gut, denn es zeigt, dass man ist, wie man ist. Ich finde gut, dass sich George am Ende durchgesetzt hat und sich getraut hat, seiner Mutter zu sagen, dass er gerne ein Mädchen sei.  Am Anfang des Buches wusste ich beim Lesen nicht, ob es sich bei Georg um einen Jungen oder um ein Mädchen handelt. Dadurch war das Verständnis der Geschichte etwas schwierig. Erst gegen des Endes des Buches, als sich herausstellte, wer Georg ist, ließ es sich gut lesen."


Johanna, 15 Jahre:

"George ist anders als die anderen Jungen. Denn er ist kein Junge, zumindest wünscht er, es wäre so. Niemand weiß von seinen geheimen Wünschen, doch eines Tages beschließt er, dass es alle wissen sollen und so zu sein, wie er ist.

 

Ich fand das Buch sehr realistisch, und da vor allem das Thema sehr aktuell ist, hat es mir sehr gefallen. Die Geschichte war sehr tiefgründig und hatte eine klare Botschaft. Ich empfehle es Mädchen und Jungen ab 14 Jahren."


Kim, 16 Jahre:

"Das Thema dieses Buches ist sehr außergewöhnlich, aber nicht unrealistisch. Das Buch ist von der Länge und Schriftgröße für jedes Alter ab etwa 6 Jahren geeignet.
In diesem Buch werden die Geschlechter sehr stereotypmäßig dargestellt, was sehr extrem ist, aber so besser an den Leser gebracht wird. Die Jungen, die nie heulen und sportlich sind und die Mädchen die sehr ordentlich und sanft sind. Ich meine, da ist unsere jetzige Gesellschaft nicht mehr so differenziert.

Die Geschichte hat mich ohne was über das Buch vorher zu wissen sehr überrascht, ich bin allerdings etwas in Verwirrung geraten, dass sich George selbst sie nennt, weshalb ich zu Anfang dachte er wäre wirklich ein Mädchen. Die Rollen der Erwachsenen sind auch sehr gut geschrieben und auch Georges beste Freundin vermittlelt sehr gut, dass es auch Leute gibt, die in diesem Falle George unterstützen.

Ich finde dieses Buch ist wirklich ein sehr gutes Buch, das man allen Leuten und vor allem auch den Leuten, die damit zu tun haben, die solche Personen wie George kennen, zu lesen geben kann. Ich hätte Georges Klassenkameraden dieses Buch nur zu gern in die Hand gedrückt. Personen, die sich mit George identifizieren können, wird hier Mut übermittelt."


Elina, 13 Jahre:

"George hat nicht besonders viele Freunde. Die anderen Jungs mögen sie nicht wirklich. Die einzige richtige Freundin, die sie hat, ist Kelly. Doch auch die weiß nichts von ihrem Geheimnis, denn sie möchte viel lieber ein Mädchen sein als ein Junge. Als sie dann in der Schule das Stück "Charlotte und Wilbur" spielen, will sie unbedingt die Rolle der heldenhafte Spinne Charlotte haben, um allen zu zeigen, das tief in ihrem Herzen ein Mädchen steckt.

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist sehr rührend geschrieben und man kann sich sehr gut in Georgs Rolle hineinversetzen."


Ben, 13 Jahre:

"George ist in der vierten Klasse und fühlt sich in seiner Haut nicht wohl, er wäre viel lieber ein Mädchen. Aber er weiß nicht, wem er das anvertrauen soll und wie?!  Wie jedes Jahr findet ein Projekt über "Wilbur und Charlotte" statt. Die vierte Klasse  muss dieses in einem Theaterstück nachspielen. Die Jungs sprechen für Wilbur und die Mädchen für Charlotte vor. Doch George will unbedingt Charlotte spielen. Als er vor der Lehrerin für Charlotte vorsprach, war diese verwundert und total aus dem Häuschen.

Ich finde es sehr interessant, wie man sich fühlt, wenn man lieber das andere Geschlecht wäre. Außerdem fand ich es sehr beeindruckend,  dass George, schon in der vierten Klasse so entschlossen ist, ein Mädchen sein zu wollen. Dass George für Charlotte vorspricht finde ich ebenfalls  sehr mutig.  Ich bin sehr gut in das Buch herein gekommen und konnte mich gut George hineinversetzen.  Deswegen hat es mir sehr gut gefallen. Ab 12 würde ich das Buch empfehlen, da man vielleicht sonst noch nicht alles versteht."


Moritz, 12 Jahre:

"In dem Buch "George" geht es um George, welche eigentlich ein Junge ist, sich aber wie ein Mädchen fühlt. Aber sie traut sich nicht, mit ihrer besten Freundin Kelly oder ihrer Mutter darüber zu reden. Aber eines Tages entschließt George sich dazu, dass es alle wissen sollen. Naja, ob das Mal gut geht? Lest am besten selbst.

 

Ich finde dieses Buch interessant, da es mal etwas anderes ist. Denn man liest ja nicht jeden Tag ein Buch über solch ein Thema."


Saskia, 15 Jahre:
"Die 10-jährige George ist ein ganz normaler Junge - denken die meisten... Doch Georges größter Wunsch ist es, ein Mädchen zu sein, und später einmal mit den Mädchen aus ihren Lieblingsmagazinen sich über die neusten Schminktipps austauschen zu können. Aktuell hofft sie darauf, in dem Theaterstück "Wilbur &Charlotte" mitspielen zu dürfen. Doch am liebsten nicht als Wilbur, dem kleinen Schwein, welches vor der Schlachthof gerettet wird, sondern als die Spinnenheldin Charlotte ...

"George" ist einfach ein großartiges, sehr verständlich geschriebenes Buch, welches sowohl Kindern, als auch Jugendlichen Mut machen kann, sich selbst treu zu bleiben und an die eigene Persönlichkeit zu glauben. Dies muss natürlich nicht zwingend auf den Bereich "Transgender" bezogen werden, sondern lässt sich auf jeden Einzelnen persönlich übertragen. Ich fand unglaublich schnell in die Handlung hinein und es gefiel mir auch gut, das für George von Anfang an das Personalpronomen "sie" verwendet wurde, da es mir nach und nach immer richtiger erschien. Besonders in der heutigen Zeit finde ich es toll und wichtig, dass es immer mehr Bücher in diesem Themenbereich gibt. Aus diesen Gründen kann ich dieses Buch allen Kindern und Jugendlichen ab 9 Jahren nur wärmstens weiterempfehlen!"


Julia, 16 Jahre:

"Ich fand das Buch sehr schön, gut zu lesen und ich konnte mich gut in George / Melissa hineinversetzen und sie in ihrem Handeln verstehen. Das Buch hat mich so gefesselt,dass ich gar nicht mehr damit aufhören konnte zu lesen. Ich empfehle das Buch an große Kinder und Jugendliche weiter, und auch an Kinder die so sind wie George und noch nicht den Mut dazu gehabt haben, sich ihrem Umfeld zu öffnen. Ein sehr schönes Buch!"


Franka, 15 Jahre:

Sei, wer du bist!

George wollte eins schon immer, ein Mädchen sein. Aber sie traut sich nicht, ihrer Familie oder ihrer besten Freundin davon zu erzählen. Als die Klasse beschließt ein Theaterstück vorzuspielen, will George die weibliche Hautrolle spielen und alle überzeugen, dass sie ein Mädchen ist.

George ist eine wunderbare Geschichte über ein Mädchen, dass in dem Körper eines Jungen geboren wurde. Sie erzählt den Weg der Akzeptanz realistisch und bewegend. Besonders gut gefallen hat mir, dass jede Person in Georges Umfeld anders reagiert hat. Die beste Freundin Kelly akzeptierte George sofort, Georges Mutter hingegen musste sich erst damit auseinandersetzten. Die Geschichte ist einfach geschrieben und lässt einen mit George mitfiebern und hoffen das sie letztendlich ihren Weg findet.

Ich würde das Buch gerade jüngeren Lesern empfehlen, da die Geschichte ein wichtiges Thema anspricht und dazu anregt sich genauer damit auseinandersetzten."


Pauline, 16 Jahre:

"Es gibt Jungen, die den ganzen Tag am liebsten mit ihren Spielzeugautos oder vor der Spielekonsole verbringen würden. Und dann gibt es Jungen wie den Grundschüler George, der gern pinke Zeitschriften liest und sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal wie Mädchen auszusehen. Denn innerlich, und da besteht für ihn (und den Leser) gar keine Frage, ist George ein Mädchen.

Als in der Schule "Wilbur und Charlotte" aufgeführt werden soll, ist für George sofort klar: Sie möchte die liebenswerte und überaus kluge Charlotte spielen - Nur doof, dass diese Rolle eine Mädchenrolle ist, die nach Meinung der Lehrerin auch nur von einem gespielt werden darf!

Ein Glück, dass George seine Freundin Kelly hat, die sie immer unterstützt! Und zusammen geben sie die Hoffnung nicht auf, dass George irgendwann so akzeptiert wird, wie er oder eher sie einfach ist.

George hat mich unglaublich berührt! Georges Geschichte ist sehr realistisch, nah am Leser und emotional. Zudem lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. George ist eine tolle Hauptperson, man hofft für sie, dass sie, so wie sie ist, erkannt wird. Ich finde, dass "George" eindrucksvoll die verschiedenen Reaktionen und Einstellungen der Leute zum Thema Transsexualität darstellt. Jedoch waren mir die Personen manchmal zu stereotypisch (Was allerdings auch an der Tatsache liegt, dass dieses Buch eher für Jüngere geschrieben ist.)

Trotzdem möchte ich dieses Buch für Leser ab etwa 12 Jahren empfehlen!"

Auf der Leipziger Buchmesse 2016

Unsere Eindrücke von der Leipziger Buchmesse

Ben (13 Jahre):
Wir waren am 19.03.16 in Leipzig auf der Buchmesse. Als erstes sind wir zum DTV-Verlag gegangen. Da hat uns Frau Buhl sehr nett empfangen.  Sie hat uns zuerst etwas über den Verlag erzählt und dann konnten wir Fragen stellen.  Wir haben uns sehr gefreut, als wir Herrn Linker, den Autor von „Dschihad Calling“, am Stand des Verlages getroffen haben. Er war sehr freundlich zu uns und wir haben uns mit ihm unterhalten.

Julia (15 Jahre):
Ein weiterer Termin bei unserem Besuch auf der Leipziger Buchmesse war beim Fischer Verlag, wo und Sibylle Bachar begrüßte. Sie gab uns einen Katalog mit allen Büchern, die im Laufe des Jahres, im Handel erscheinen werden, und stellte und einige Bücher daraus vor, worüber wir uns sehr freuten. Am Ende unseres Besuches beim Verlag durften wir uns sogar noch ein Buch aussuchen und dieses mit nach Hause nehmen.
Mir hat der Besuch beim Fischer Verlag sehr gut gefallen, da wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf die bald erscheinenden Bücher bekommen haben und ich schon auf viele der neuen Bücher gespannt bin. Ich konnte beim Fischer Verlag und auf der restlichen Buchmesse viele tolle Eindrücke sammeln und freue mich sehr darüber.
Ich fand den Tag auf der Leipziger Buchmesse sehr schön und freue mich schon auf das nächste Mal.

Lilli (15 Jahre):
Der Besuch beim Magellanverlag fing für uns mit einer interessanten Lesung von Andreas Collin aus seinem Buch "Der Fluch des Bonawentura" an, welches von drei Kindern handelt, die von zu Hause ausreißen. Danach hat Fr. Cara Klein uns über den noch ziemlich neuen Magellanverlag erzählt, den Verlag mit dem Wal. Er gehört zu der Bamberger Verlags Gruppe, die Schulbücher herausgibt und sich mit dem Bilder-/Kinder-/Jugendbuchverlag ein neues Standbein aufbauen will. Und das funktioniert, der frische Verlag lockt mit einzigartigen Illustrationen und tollen Geschichten!

Das LeseTeam präsentierte Winfried Oelsner


Im "Kulturpunkt West" stellte am 24.09.2015 Winfried Oelsner sein Buch "Max und die wilde 7 - Die Geister-Oma" vor, präsentiert vom LeseTeam.
Hier einige Fotos:

(c) alle Fotos: Buchhandlung Graff GmbH

Unsere Eindrücke ...

Pauline (15): Ich finde, dass die Lesung mit Winfried Oelsner eine tolle Aktion war. Zu Anfang war ich sehr aufgeregt, ich hatte Angst mich zu versprechen. Aber ein Glück ist alles glatt gelaufen. Der Autor konnte gut erzählen und vorlesen, es hat Spaß gemacht ihm zuzuhören. Ich freue mich schon auf weitere Literanautenprojekte!

Saskia (14): An der ersten Veranstaltungen des Literanauten-Projekts unseres Leseteams mitzuarbeiten, hat mir großen Spaß gemacht. Umso schöner war es, als ich merkte, dass der Autor Winfried Oelsner total nett und immer zum Scherzen aufgelegt war. Außerdem fand ich es schön, das sich die Kinder sehr über die Buchgeschenke gefreut haben.

Max (12): Es hat mir Spaß gemacht bei der Lesung von Winfried Oelsner, unser erstes Literanauten-Projekt, mit zu moderieren. Herr Oelsner war mir sehr sympathisch. Ich fand sehr gut, dass die Kinder bei der Lesung so viele tolle Fragen gestellt haben. Ich würde mich freuen, wenn bei dem nächsten Literanauten-Projekt auch so viele kommen oder noch mehr.

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. 9:00 - 20 Uhr

Adresse

Buchhandlung Graff GmbH

Sack 15, 38100 Braunschweig

Tel.: 0531 / 480 89 - 0

Fax.: 0531 / 480 89 - 89

Kontakt: infos@graff.de

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